Der Augenarzt bei Ihrem Optiker

AUGENHEILKUNDE

 

Trockenes Auge (Sicca Syndrom)

 

Das trocken, feuchte Auge ist eine Veränderung der Träne und des Tränenfilms, der durch Tränenmangel oder exzessive Verdunstung entsteht und mit Schäden der Augenoberfläche und deren Symptome einhergeht.

Symptome

  • Fremdkörpergefühl, "Sandkorn”

  • Rötung der Augen

  • Brennen, Jucken, Kratzen

  • Tränendes Auge durch Reizung der Bindehaut

  • Druckgefühl am Auge

  • Schnelle Ermüdbarkeit des Auges

  • Schweregefühl der Lider

  • Lichtempfindlichkeit

  • Verklebte Augen am Morgen

  • Geschwollene und/oder entzündete Lidränder

  •  Sehverschlechterung

Sollten Sie fünf der oben genannten Symptome haben, dann könnte die Diagnose "trockenes Auge" lauten.

Lösung

Bei Beschwerden empfehlen wir Punctum Plugs. Dies sind Silikonstöpsel, welche den Tränenabfluss regulieren. Das Auge bleibt dadurch besser befeuchtet und die Beschwerden sind meistens behoben.

 

Für weitere Abklärung bitten wir Sie um Terminvereinbarung. Wir bieten Ihnen ein komplettes Sicca-Screening mit individueller Therapiemöglichkeit an.

Grauer Star = Katarakt = Linsentrübung

 
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Der "Graue Star“ ist das Resultat einer fortschreitenden Alterung der körpereigenen Augenlinse. Bei Kindern ist die Linse klar und ungetrübt.

Ab dem 40. Lebensjahr tritt ein Flexibilitätsverlust der Linse ein. Die Abhängigkeit zu einer Lesebrille steigt. Ab dem 55. Lebensjahr nimmt die Blendung zu und die Sehkraft (Visus) sinkt in weiterer Folge ab. Die Linse trübt ein.

Die Zeit für eine Operation ist gekommen.​​

Der Graue Star ist keine Erkrankung des Auges, sondern eine natürliche Veränderung der Augenlinse, die jeden früher oder später betrifft. Mit der heutigen Technik ist es eine Leichtigkeit, mittels einer kurzen, schmerzfreien und ambulant durchgeführten Operation dieses Problem zu beheben. Gleichzeitig wird die Fehlsichtigkeit korrigiert, um den heutigen Sehanforderungen ohne Brille wieder gerecht zu werden.

Brillenfreiheit von Nah bis Fern ist möglich.
 

Korrektur mit Premiumlinse

In der modernen Welt wird eine wesentlich höhere Sehanforderung für Beruf und Freizeit gestellt, wie noch vor wenigen Jahren. Das Smartphone, Bildschirmarbeit, High-Tech Autos - all das hat unser Leben neu definiert, auch im Hinblick auf das Sehen.

 

Wir leben im neuen Jahrtausend, in dem wir in allen Distanzen bedingungslos sehen müssen, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

 

Eine multifokale Linse kann diese Anforderung erfüllen. Wenn Sie mehr Informationsmaterial wünschen, dann schicken wir Ihnen dieses gerne zu. 

 

Korrektur mit Standardlinse

Sie können sich aussuchen, auf welche Distanz Sie ohne Korrektur scharf sehen möchten. Meistens entscheiden sich Patienten für die Fernkorrektur, d. h. nach der Operation wird in die Ferne gut gesehen und für die Nähe legt man sich eine Nahkomfortbrille zu.

 

Entscheiden Sie sich für eine Nahkorrektur, kann ohne Brille gelesen werden, für die Ferne wird jedoch eine Brille benötigt.

 

Eine Alternative zur multifokalen Linse: Monovision

Das dominante Auge wird für die Ferne (Fernkorrektur), das andere Auge für die Nähe korrigiert. Mit beiden Augen zusammen wird sowohl in der Nähe, als auch in der Ferne scharf gesehen - und das ohne Brille.

Grüner Star = Glaukom

 

Der "Grüne Star“ ist weltweit ein häufiger Grund einer Erblindung. Das Glaukom kann durch einen erhöhten Augeninnendruck, niedrigen oder hohen Blutdruck und falsche Gefäßregulierung verursacht werden. Dadurch kann es zu einer Schädigung des Sehnervs mit seinen Folgen kommen.

Wird die Erkrankung nicht behandelt, können Gesichtsfeldausfälle auftreten, die bis zur Erblindung führen.

 

Das Glaukom ist der Wolf im Schafspelz!

 

Augeninnendruck

Das Augenkammerwasser liefert die Nährstoffe für Hornhaut und Linse. Wie bei einem See besteht im gesunden Auge ein Gleichgewicht zwischen Zufluss und Abfluss des Kammerwassers. Dadurch bleibt der Druck im Augeninneren konstant. Beim Glaukom ist dieses Gleichgewicht gestört. Dadurch entsteht ein erhöhter Augeninnendruck (IOD), der den Sehnerv schädigt. Die Nervenfasern sterben nach und nach ab. Ein Glaukom kann plötzlich auftreten (akut) oder lange Zeit keine Beschwerden verursachen und sich erst innerhalb von Jahren oder Jahrzehnten manifestieren (chronisch).

 

Die Obergrenze des normalen Augeninnendrucks liegt bei 21mmHg (bei 15% aller Glaukompatienten besteht allerdings ein Druck, der unter diesem Wert liegt). Vier bis sieben Prozent der Bevölkerung über 40 Jahre haben einen Augeninnendruck von >21mmHg, von ihnen entwickelt jährlich etwa ein Prozent ein Glaukom.

 

 

 

 

Es muss ein ausgeprägter Sehnervenschaden vorliegen (75%),

bevor Gesichtsfelddefekte überhaupt nachweisbar sind!

 

Je größer der Sehnervenschaden ist,

desto niedriger sollte der angestrebte Augeninnendruck sein!

 

Für weitere Abklärung bzw. weitere Aufklärung bitten wir Sie um Terminvereinbarung. Wir bieten ein komplettes Glaukom-Screening mit umfänglichen Therapiemöglichkeiten an. Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser kann diese behandelt werden.

Makula Degeneration (AMD)

 

Als altersbedingte Makuladegeneration (AMD) bezeichnet man eine Veränderung des Netzhautzentrums (Makula/Gelber Fleck). Die AMD ist ein häufiger Grund einer schweren Sehbehinderung bei Menschen über 45 und die häufigste Erkrankung der zentralen Netzhaut. Es wird zwischen einer trockenen und einer feuchten Form unterschieden.

 

Die Makuladegeneration äussert sich vor allem durch eine Verminderung der Sehschärfe und der Lesefähigkeit, sowie durch das Auftreten von Bildverzerrungen (Metamorphopsien).

Bei fortgeschrittener Erkrankung kommt es zu einem grauen Fleck im Bildzentrum, dabei bleibt das äussere Gesichtsfeld stets erhalten, die Gefahr einer vollständigen Erblindung besteht nicht. Diverse Risikofaktoren sowie genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle in der Ausprägung der Krankheit.

 

Für Abklärung bzw. weitere Aufklärung bitten wir Sie um Terminvereinbarung.

Wir bieten ein umfängliches AMD-Screening mit Therapiemöglichkeiten an.

Amsler Selbsttest:

Decken Sie ein Auge ab und konzentrieren Sie sich mit dem anderen Auge auf den Punkt in der Mitte. Sehen Sie die Linien wellenförmig oder verzerrt (Metamorphopsie), dann könnte dies ein Hinweis auf eine krankhafte Veränderung sein.

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Diabetes Mellitus (D.M.) = Zuckerkrankheit

 

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, wobei der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Bei schlecht eingestellter Zuckerkrankheit kann es zu Netzhautveränderungen (diabetische Retinopathie) kommen. Diese sind vor allem gekennzeichnet durch kleinere bis größere Netzhautblutungen, die zu einer Sehverschlechterung beitragen können. Die diabetische Retinopathie ist ein häufiger Grund einer Erblindung. Je besser der individuelle Blutzuckerspiegel (BZ) eingestellt ist (HbA1c), desto geringer ist das Risiko, Veränderungen zu bekommen. Daher wird eine jährliche Verlaufskontrolle beim Augenarzt empfohlen.

 

Eine Zusammenarbeit zwischen Ihnen, dem Diabetologen, einem Ernährungsberater, Hausarzt und uns ist entscheidend, um vorsorglich zu handeln.

 

 

Prognose

Eine Prognose ist verlaufsabhängig und reicht von sehr gut bis zur Erblindung.

 

Für Abklärung bzw. weitere Aufklärung bitten wir Sie um Terminvereinbarung. Wir bieten ein Diabetes-Screening mit Kooperationspartnern an, um Ihnen eine Rundumversorgung zu gewährleisten.

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Die Anatomie des Auges

 
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MEHR ERFAHREN

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